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Was man über Wäschetrockner wissen sollten:

Physik:
Warme Luft nimmt Feuchtigkeit auf, kalte Luft scheidet Feuchtigkeit aus. Im Wäschetrockner wird durch die Heizung warme Luft erzeugt welche die Feuchtigkeit der Wäsche aufnimmt (wie beim Haarfön), dadurch wird die Wäsche getrocknet.

Allgemeines:
Ob Sie nun einen alten oder neuen Wäschetrocknern besitzen, der Energieverbrauch ist so ziemlich der gleiche. Da im Gegensatz zu Waschmaschinen und Geschirrspülern kein Wasser erwärmt wird sondern Luft, konnte hier nicht viel eingespart werde (die Luft ist heute die gleiche wie früher). Lediglich die Motoren sind schwächer geworden was aber zu keiner großen Einsparung führt.

Diese Funktionen sollte eine Wäschetrockners besitzen.
1. Wäschetrockner sollten für das Trocknen der Wäsche eine Elektronik besitzen. Die Elektronik misst die Restfeuchtigkeit der Wäsche, dadurch läuft das Gerät nur so lange bis die Wäsche den von Ihnen eingestellten Trocknungsgrad erreicht hat. Besitzt das Gerät nur eine Zeitschaltuhr läuft das Gerät entweder zu kurz (die Wäsche ist noch feucht) oder zu lang (Sie verbrauchen unnütze Energie)
2. Die Trommel sollte reversieren (sich nach links und rechts bewegen), dadurch wird die Wäsche aufgelockert. Das Reversieren hat auch den Vorteil, dass die Wäsche nicht so stark verknittert ist und sich somit leichter bügeln lässt.

Es gibt zwei Arten von Wäschetrocknern.
1.Ablufttrockner

2.Kondensationstrockner
Grundsätzlich sind beide Arten der Wäschetrockner, was das Trocknungsergebnis anbelangt, gleich gut.

Ablufttrockner:
Ablufttrockner sind die technisch einfacheren und somit auch preiswerteren Geräte. Durch den einfacheren Aufbau sind die Geräte weniger reparaturanfällig und brauchen weniger Wartung. Die feuchte Luft wird durch einen Schlauch ins Freie abgeleitet. Der Trocknungsprozess ist kürzer als beim Kondensationstrockner. Nach dem Trockenvorgang muss lediglich das Flusensieb gereinigt werden.

Vorteil: geringere Anschaffungs- und Betriebskosten, weniger Wartungsaufwand.
Nachteil: Sie brauchen eine Möglichkeit den Abluftschlauch ins Freie zu leiten.

Kondensationstrockner:
Kondensationstrockner sind die technisch aufwändigeren Geräte und somit auch teurer in der Anschaffung. Beim Kondenstrockner wird die feuchte, warme Luft mittels eines Kondensers (ein lamellenartiger Blechkasten) abgekühlt, dadurch scheidet das Wasser aus der Luft aus (Physik). Mit einer Pumpe wird das Wasser dann in den Wasserbehälter gepumpt. Der Kondenser wird durch einen Ventilator ständig abgekühlt damit dieser Vorgang über den ganzen Trocknungsprozess auch funktioniert. Durch diese Umwandlung von feuchtwarmer Luft in kalte, feuchtarme Luft benötigt der Kondensationstrockner eine längere Laufzeit als der Ablufttrockner. Nach dem Trocknungsvorgang muss das Flusensieb gereinigt und der Wasserbehälter geleert werden. Der Kondenser muss regelmäßig (ca. 1x im Monat, je nach Verschmutzung) gereinigt werden.

Vorteil: Sie brauchen keinen Schlauch ins Freie leiten.
Nachteil: höherer Anschaffungs- und Betriebskosten.